Zurück in deine Lieblingsjeans

Kostenloser 7-Tage-Start mit 21 Rezepten, Tagesplan & Einkaufslisten.

Direkt im Browser – kein Download nötig.

Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Warum sich dein Körper ab 40 verändert

Von Sonja | Wohlfühlfigur 40+

Die Jeans ist frisch gewaschen.

Daran muss es liegen.

Also ziehen wir ein bisschen kräftiger am Bund, halten kurz die Luft an und stellen fest:

Nein. Die Waschmaschine ist nicht schuld an diesem Dilemma.

Aber irgendwas anderes hat sich verändert.

Die Essgewohnheiten sind schließlich gleichgeblieben.

Morgens zwei Scheiben Brot mit Käse oder Marmelade und Kaffee.

Mittags z. B. Fischstäbchen mit Püree und Salat oder Pfannkuchen.

Abends Brot mit Wurst oder Käse, vielleicht noch ein Joghurt danach.

Hemmungslose Schlemmerei = Fehlanzeige.

Und genau das macht die Gewichtszunahme so unbegreiflich.

Aber warum nehme ich in den Wechseljahren plötzlich zu, obwohl ich NICHT mehr esse als früher?

Die Wechseljahre sind nicht allein dafür verantwortlich, dass wir zunehmen. Aber die hormonelle Umstellung kann verändern, wo unser Körper Fett bevorzugt speichert.

Dazu kommen Veränderungen, die schlicht und einfach mit dem Älterwerden zusammenhängen: Wir verlieren leichter Muskelmasse und bewegen uns häufig weniger.

Keine ausgesprochen charmante Kombination.

Aber eine, gegen die wir einiges tun können.

Denn dein Stoffwechsel stellt nicht plötzlich die Arbeit ein und beschließt: Ab heute machen wir aus jedem Brötchen Bauchfett.

Warum plötzlich mehr Fett am Bauch sitzt

Früher saß ein zusätzliches Kilo vielleicht eher an Hüfte oder Oberschenkeln.

Und jetzt?

Bauch.

Ausgerechnet dort.

Während der Wechseljahre verschiebt sich die Fettverteilung bei vielen Frauen stärker in Richtung Körpermitte.

Dabei gibt es einen Unterschied, über den erstaunlich wenig gesprochen wird:

Bauchfett ist nicht gleich Bauchfett.

Ein Teil liegt direkt unter unserer Haut. Das ist das Fett, das wir sehen und greifen können.

Das sogenannte viszerale Fett sitzt dagegen tiefer im Bauchraum und lagert sich rund um unsere inneren Organe ab.

Und genau deshalb ist es mehr als eine Frage der Kleidergröße. Zu viel viszerales Fett ist gesundheitlich ungünstiger als das Fett direkt unter der Haut und steht unter anderem mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes in Verbindung.

Das Überraschende daran:

Die Waage muss diese Veränderung gar nicht deutlich zeigen.

Wir können ungefähr dasselbe wiegen wie früher und trotzdem mehr Fett am Bauch und weniger Muskelmasse haben.

Deshalb lohnt es sich ab 40, nicht nur auf die Zahl auf der Waage zu schauen.

Du willst kein Diät-Chaos, sondern einen Plan, der zu deinem Alltag ab 40 passt?

In meiner kostenlosen Lieblingsjeans-App findest du 21 schnelle Rezepte, einen 7-Tage-Start, Einkaufslisten und Checklisten – alles, was du brauchst, um loszulegen, ohne dich neu erfinden zu müssen.

Und damit kommen wir zu einem zweiten Punkt, der beim Abnehmen in den Wechseljahren besonders wichtig wird: unsere Muskeln.

Ab 40 wichtige Verbündete

Über Muskeln habe ich früher ungefähr so viel nachgedacht wie über den Ölstand meines Autos.

Solange alles läuft, beschäftigt man sich nicht unbedingt damit.

Heute sehe ich das anders.

Denn mit zunehmendem Alter verlieren wir leichter Muskelmasse. Und wenn wir gleichzeitig Gewicht verlieren möchten, sollten wir erst recht darauf achten, möglichst viel davon zu erhalten.

Denn wer will schon zehn Kilo abnehmen und anschließend feststellen, dass sich mit den Fettpolstern auch die Figur verabschiedet hat …

Die Arme ohne Kontur, die Haut wirkt schlaffer und auch Po und Beine haben an Form verloren.

Die Kleidung sitzt vielleicht zwei Nummern kleiner – aber Wohlfühlfigur fühlt sich anders an.

Wenn dir beim Gedanken ans Fitnessstudio mulmig wird – kein Problem.

Du brauchst weder eine Mitgliedschaft noch eine Sammlung komplizierter Geräte. Auf YouTube findest du kostenlose Trainingsprogramme für zu Hause – ob mit Hanteln, Widerstandsbändern, dem eigenen Körpergewicht oder einfach zwei Wasserflaschen.

Such dir für den Anfang etwas aus, das zu deinem Fitnesslevel passt. 15 bis 20 Minuten Krafttraining zwei- bis dreimal pro Woche sind ein guter Anfang.

Und das eigene Wohnzimmer kennt zum Glück weder Dresscode noch Öffnungszeiten.

Was schlechter Schlaf mit unserem Gewicht zu tun hat

Als wären Hitzewallungen nicht schon genug.

Viele Frauen schlafen während der Wechseljahre auch deutlich schlechter.

Einschlafen, aufwachen, wieder einschlafen, Decke weg, Decke wieder drauf – und morgens sollen wir bitte frisch und gut gelaunt in den Tag starten.

Schlechter Schlaf beeinflusst auch unseren Hunger, unseren Appetit und häufig die Lust, uns am nächsten Tag zu bewegen.

Ich kenne jedenfalls nur wenige Menschen, die nach einer miserablen Nacht aufwachen und denken:

Heute habe ich richtig Lust auf eine große Portion Brokkoli zum Mittag und anschließend einen ausgedehnten Spaziergang.

Wenn wir uns müde und erschöpft fühlen, bewegen wir uns natürlich auch weniger. Und Lebensmittel, die schnell Energie und Genuss versprechen, sind dann verdammt verlockend.

Deshalb gehört Schlaf für mich genauso zum Thema Wohlfühlfigur wie das, was auf den Teller kommt.

Nicht, weil eine gute Nacht Bauchfett wegzaubert.

Sondern weil ein ohnehin anstrengender Alltag noch anstrengender wird, wenn wir uns wie in Trance durch den Tag schleppen.

Und schlechten Schlaf müssen wir in den Wechseljahren nicht einfach als neues Normal hinnehmen.

Wenn Hitzewallungen, Nachtschweiß oder andere Wechseljahresbeschwerden dir regelmäßig die Nächte rauben, hole dir auf jeden Fall ärztlichen Rat.

Du musst das nicht einfach aushalten, denn mittlerweile gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, diese Beschwerden zu lindern.

Der unterschätzte Faktor: Alltagsbewegung

Dann gibt es noch einen wichtigen Punkt, der ziemlich unspektakulär klingt.

Und gerade deshalb oft untergeht.

Bewegung.

Ich spreche nicht vom großen Sportprogramm.

Sondern von Bewegung im Alltag. Einfach das, was wir im Laufe eines Tages tun.

Wir sitzen stundenlang am Bildschirm, fahren mit dem Auto zum Bäcker um die Ecke und verbringen unsere Abende gerne gemütlich auf dem Sofa.

Das bedeutet nicht, dass wir faul geworden sind. Unser Alltag ist einfach bequemer geworden – und dadurch kommt ganz nebenbei weniger Bewegung zusammen.

Genau deshalb lohnt es sich, Bewegung wieder selbstverständlich in den Tag zu holen.

Ein Spaziergang nach dem Essen? Perfekt.

Öfter die Treppe? Auch gut.

Und wenn du jetzt denkst: Dann muss ich eben weniger essen, ist das keine besonders gute Idee.

Abnehmen in den Wechseljahren: Nicht weniger, sondern besser essen

Unser Körper braucht Eiweiß für unsere Muskeln, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe – und Lebensmittel, die uns lange satt und leistungsfähig halten.

Schauen wir uns einen ziemlich normalen Tag an:

Morgens: zwei Scheiben Toast mit Marmelade.

Mittags: Nudeln mit Tomatensoße.

Abends: Pfannkuchen.

Nichts davon ist „schlechtes Essen“. Und du musst von jetzt an auch nicht auf dein Marmeladenbrot verzichten.

Am Wochenende in aller Ruhe zum Frühstück ein Marmeladenbrötchen? Genieß es.

Unter der Woche darf es dann etwas sein, das dich länger satt hält und gleichzeitig mehr Eiweiß und Ballaststoffe liefert.

Beim Abnehmen in den Wechseljahren müssen wir deshalb nicht ständig darüber nachdenken, was wir alles weglassen sollten. Viel hilfreicher ist die Frage: Was fehlt noch auf meinem Teller?

Aus dem Marmeladenbrot wird beispielsweise ein Vollkornbrot mit Ei und Hüttenkäse. Zu den Nudeln kommen viel Gemüse und eine gute Proteinquelle. Und selbst Pfannkuchen lassen sich mit Quark oder Skyr eiweißreicher und sättigender zubereiten.

Plötzlich geht es nicht mehr darum, möglichst wenig auf den Teller zu legen.

Sondern möglichst viel Gutes draufzupacken.

Auf unseren Teller gehören eine gute Eiweißquelle, reichlich Gemüse und ballaststoffreiche Lebensmittel. Dazu etwas, das ordentlich satt macht – beispielsweise Kartoffeln, Reis, Hülsenfrüchte oder Vollkornprodukte – und eine vernünftige Portion Fett.

Wie unkompliziert das aussehen kann, zeigt diese herzhafte Kartoffel-Pilzpfanne aus meiner Rezeptsammlung:

Kartoffel-Pilz-Pfanne zum Abnehmen in den Wechseljahren.

Du möchtest wissen, was beim Abnehmen in den Wechseljahren wirklich funktioniert? Hier findest du meinen ausführlichen Überblick.

Mit 25 wollten viele von uns einfach nur dünner sein.

Heute darf es ein bisschen mehr sein.

Wir wollen uns wohlfühlen. Kraft haben. Gut schlafen. Uns gern bewegen. Und morgens ohne Frust unsere Lieblingsjeans aus dem Schrank holen und uns freuen, weil sie verdammt gut sitzt.

Vielleicht ist das sogar das Gute am Abnehmen ab 40.

Wir kennen unseren Körper inzwischen ziemlich lange.

Wir wissen, mit welchen Diäten wir uns auf keinen Fall nochmal rumquälen wollen.

Wir wissen, dass uns die gängigen Sportprogramme schon nach zwei Wochen nerven und dass ein Leben nach Ernährungsplan ungefähr so aufregend ist, wie es klingt.

Diesmal dürfen wir es anders machen.

Nicht möglichst schnell.

Sondern so, dass wir uns richtig wohl damit fühlen.

Zurück in deine Lieblingsjeans

Dein kostenloser 7-Tage-Start – direkt aufs Handy. Kein Download nötig – du öffnest die App einfach über einen Link im Browser, auf dem Handy, Tablet oder Computer.

21 schnelle, sättigende Rezepte + Tagesplan + Einkaufslisten + Checklisten
Jederzeit griffbereit – beim Einkaufen, Kochen oder Planen.

© 2026 Wohlfühlfigur 40+ · Impressum · Datenschutz